Monatsrückblick Juni 2023: Vieles ist geschehen…

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Es war ein sehr action- und arbeitsreicher Monat – im Garten, privat und auch in meiner Firma. Lest selbst, was so alles passierte…

Meine Entscheidung für „The Blog Bang“…

…fiel schon im Mai. Denn ich wollte endlich loslegen mit dem Bloggen. Auch, dass im Programm die Über-Mich-Seite und die Startseite drankommen wird und ich hierfür Feedback und Unterstützung bekomme, hat mich zu dieser Entscheidung geführt. Es war eine gute Entscheidung für externer Link „The Blog Bang!“, wie sich schon nach zwei Wochen herausstellte. Ich bin sehr glücklich, denn inzwischen habe ich schon zwei Artikel geschrieben – das ist mehr, als ich in einem Jahr geschafft habe! Darüber freue ich mich sehr!

Ein Artikel über „Was ist an der Museumsführung für gehörlose Menschen anders?“ und einen Artikel über „5 Tipps für die Kommunikation mit gehörlosen Menschen„. Beides sehr lesenswert. Dies hier ist Artikel Nummer drei.

Es macht Spaß, zu schreiben! Ich freue mich auch sehr auf Deine Kommentare!

Viel unterwegs und viel zu tun…

Im Januar beim Erstellen meines Visionboards setzte ich mir mehrere Ziele.

Ein Ziel davon ist: mindestens einmal im Monat einen Ausflug zu unternehmen. Ich wollte einfach etwas mehr unternehmen als bei mir daheim oder im Garten zu sein. Einfach raus aus der Komfortzone! Das hatte in den letzten Monaten auch gut geklappt. An zumindest einem Wochenende im Monat bin ich weggefahren oder hatte einen Tagesausflug unternommen.

Der Monat Juni jedoch toppt alle Monate zuvor: An jedem Wochenenden war ich unterwegs! So viel wie lange nicht mehr. Es tat mir gut! Vielleicht nicht unbedingt meinem Garten, weil die Arbeit dafür dann doch etwas liegen blieb. Aber ich erlebte vieles.

Am ersten Wochenende war ich mal am Sonntag ehrenamtlich aktiv und holte mit zwei Freundinnen für den externer Link Gemeinschaftsgarten Wesertor weitere Jungpflanzen bei der externer Link Essbaren Stadt e.V. ab. Ganz lieben Dank hierfür geht an die Essbare Stadt!

Schon am Donnerstag vor dem zweiten Wochenende reiste ich für 5 Tage nach Berlin und nahm am Samstag am externer Link Money Circle Live Treff teil. Erstmalig trafen wir uns live und in echt in Berlin. Ich lernte die anderen kennen und auch das Bogenschießen. Ein rundum gelungener Tag.

Fernsehturm Berlin, Blick von unten nach oben mit leichter perspektivischer Verzerrung. In den hell bis dunkelblauen Abendhimmel hineinragend.

Die Tage davor verbrachte ich in Berlin mit einigen Unternehmungen, besuchte Bekannte und kaufte für meine Kunst Material ein. Am Donnerstag hospitierte ich für meine Arbeit im Kindergarten im externer Link bilingualen Kindergarten „allerHand“ in Berlin mit gehörlosen, CI-versorgten gehörlosen Kindern, schwerhörigen und hörenden Kindern. Teils auch mit zusätzlichen Beeinträchtigungen und auch hörende Kindern von gehörlosen Eltern, die CODA genannt werden. Dort lernte ich einiges Neue für meine Arbeit dazu. Dafür danke ich ganz herzlich dem Kindergarten! Am Freitag Abend rundet ein Besuch bei den externer Link Berlin Swinging Bears, einer SquareDance-Gruppe in Berlin ab. Es war mein erster Besuch einer anderen Gruppe und ich hatte zwei Tänze mittanzen dürfen. Im Februar 2023 begann ich als Studentin in der Gruppe externer LinkHerkules Hillbillies in Kassel“ und lerne noch die Figuren. Da ich meine Liste mit dabei hatte mit den Figuren, die ich schon konnte, half es dem Caller sehr, eine entsprechende Tanzformation auf dieser Basis zu überlegen. Es ist und bleibt für mich auf Grund meiner an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit eine große Herausforderung, die Figuren-Ansagen auf Englisch zu hören, zu verstehen und auch zugleich in die entsprechende richtige Bewegung umzusetzen. Genau das aber macht mir richtig viel Spaß, und auch, endlich wieder zu tanzen!

Danach das Wochenende feierte die Interessengemeinschaft Hirzbergbahn ein Hoffest. Meine Eltern sind beide dort ehrenamtlich aktiv und es war sehr schön.

Mini-Schmalspur-Lokomotive mit Mini-Wagen, auf denen Kinder und Erwachsene sitzen und mitfahren können. Der Lokführer sitzt hinter der dampfbetriebenen Lok und heizt ihn mit Kohle an.

Das Unwetter über Kassel…

Am Donnerstag, 23.6. war ich wie immer am Nachmittag bei meinem Ehrenamt im externer Link Gemeinschaftsgarten Wesertor am Ostring aktiv. Wir wollten endlich die erste Beetumrandung bepflanzen, als plötzlich mein Handy eine Unwetterwarnung durchgab. Schweres Gewitter und heftiges Regen wurde angesagt. Vermutlich auch der Hagel, der dann auch kam. Wir hatten gerade mal drei Minuten Zeit gehabt, unsere Geräte, die Jungpflanzen und Taschen zu schnappen und in Ruhe in den Metall-Container zu flüchten. Im Container war es eng, dennoch schafften wir es, dass wir alle drei auf Stühlen sitzen konnten. Es wurde laut. Der Regen trommelte und dann wurde es sogar noch lauter. Wir wunderten uns und schauten durch die Tür nach draußen und sahen tischtennisgroße Hagelkörner herunterprasseln und solche Regenböen, die man lange nicht mehr gesehen hatte. Wir hatten große Augen gemacht und waren sehr froh, geschützt zu sein durch den Dach des Containers. Mal abgesehen davon, dass es reinregnete und laut war. Fotos wurden geknipst und sogar ein kurzes Video wurde gedreht. Ein reines Abenteuer war das für mich und hoffentlich auch für die anderen beiden… Es wurde im Container zwischenzeitlich auch so dermaßen laut, dass meine beiden Freundinnen sich die Ohren zuhalten mussten. In meinem Hörgerät werden Lärmspitzen von vornherein weggenommen, so dass ich die Ohren nicht zuhalten musste.

Hier auf dem folgenden Bild zeigt es einen Ausschnitt von den heute-Nachrichten am 23.6.2023. Dort sieht man, welche Regenmengen innerhalb von einer halben Stunde runtergekommen sind. Da wundert es nicht, wenn die Kanalisation u.a. auch in Kassel den Wassermengen nicht ganz gewachsen war und einige Keller vollliefen.

Infografik Wetterbericht zum Unwetter vom 23.6.2023, ZDF heute-Nachrichten

Nach dem Unwetter besahen wir den Schaden und richteten wir einige Pflanzen wieder auf, setzten neue Stangen und banden sie an. Als es dann hieß, dass es gleich wieder regnen soll, sind wir sogleich heimgegangen. Mehr konnten wir auch nicht mehr tun.

Statt zum Malkurs, den ich am Abend hatte, bin ich in meinen Garten gegangen. Aus dem „Nur mal nach dem Rechten sehen…“ wurde dann doch ein kleiner Schock für mich…

Zum Glück ist im Vergleich zu anderen Gartenbesitzern bei mir nicht viel kaputt gegangen und auch der Pflanzenschaden hält sich in Grenzen. Das einzige, was ich an dem Abend noch tun konnte, war, die Jungpflanzen in die Laube zu stellen. Es war unklar, ob es nochmal hagelte. So wollte ich wenigstens weiteren Schaden begrenzen.

Es half alles nichts, ca. gefühlt über 1000 kleine heruntergefallene Äpfelchen mussten in den nächsten Tagen aufgelesen werden.

Ein Tagesausflug, der zur kleinen Malreise wurde

Am Sonntag, 25.6. unternahm ich eine Eintages-Reise. Eigentlich hatte ich geplant, schon am Freitag zu meinen Eltern zu fahren. Doch das Unwetter in Kassel am Donnerstag zuvor durchkreuzte meine Pläne. Statt zu verreisen war erst einmal Aufräumen im Garten angesagt… Dafür entschied ich mich, zumindest nur am Sonntag zu der lange geplanten Feier zu reisen. Wenn ich reise, nehme ich auch immer meine Reise-Malsachen mit. Gleich auf der Hinfahrt hatte ich – anders als sonst – begonnen, einige Bilder in Postkartengröße zu malen. Es hatte so viel Spaß gemacht und mir so viel Energie gegeben. Ich durfte die einmalige Gelegenheit nutzen, in einer Falknerei Zeichnungen von den Raubvögeln anzufertigen. Auf der Rückreise saß ich bei einem längeren Umstiegsaufenthalt in Leinefelde am kleinen Teich in der Nähe vom Bahnhof und fertigte eine Studie von Seerosen an. Ein sehr kreativer Tag, der mir sehr viel Kraft gab.

Drei Bilder in Postkartengröße, mit Ansicht auf den Fernsehturm Berlins.
Aquarellbildchen mit Fernsehturm in Berlin.
Vorderansicht des Riesenseeadlers mit seitlichem Kopf. Der Riesenseeadler hat einen großen Schnabel, ähnlich breit und gebogen wie beim Tukan. Der Hintergrund, eine Holzwand, wurde nur angedeutet. Postkartengröße.
Aquarellskizze vom Riesenseeadler
Studie in A5 querformat mit Aquarell-Buntstiften von zwei Seerosen mit mehreren Blättern am Teich beim Bahnhof Leinefelde
Studie von Seerosen am Teich beim Bahnhof Leinefelde

Ein Kurzurlaub in den Juli

Das Ende des Monats rundete ein blütenreicher Kurzurlaub für 3 Tage mit Camping in Hünfeld und der Besichtigung der Landesgartenschau in Fulda ab. Für meinen Garten und auch für mein Ehrenamt im Gemeinschaftsgarten Wesertor am Ostring habe ich vieles Neue gelernt und mich inspirieren lassen. Auch hier sind zwei Aquarellbilder entstanden: eine Farbstudie eines Blumenbeetes und eine Wasserlandschaft in der Nähe des Campingplatzes. Das letzte Bild hatte das Wetter mitgemalt. Es nieselte zwischendurch leicht und ich mag es sehr, wenn die Natur auch mitmalt.

Im Vordergrund ist die Aquarellzeichnung und im Hintergrund ist das gemalte Beet. Gelber Löwenzahn sind die höchsten Blumen (60 cm hoch), darauf folgen in absteigender Größe und in Grüppchen gepflanzt folgen roter Löwenzahn, rosa Cosmea, lila Leberbalsam und orangene und rote Tagetes. Auch einige andere Blumen waren dabei in rot.
Blick auf einen Teich mit Entenhäuschen und einem Wald dahinter. Kleine Wassertröpfchen auf den Bäumen machen den Wald lebendig.

2 Kommentare

  1. Wow, das war ja wirklich ein voller Monat. So viel unterwegs, so viele Menschen, die Du kennengelernt hast. Deine Beschreibung vom Unwetter und wie ihr in dem Container hockt, ist sehr anschaulich. Ich hoffe, die Gärten haben sich alle wieder erholt.
    Was mir richtig doll gefällt sind Deine Aquarelle. Ich mag das Format sehr und die Farben und natürlich Deine Ausführungen. Besonders angetan hat es mir der Adler.

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